SPD Sommerprogramm: Wanderung am Oelberg mit Julien Bender

Veröffentlicht am 19.08.2017 in Ortsverein

Frank Baum vom BUND spricht über die Besonderheiten des Oelbergs, die Geographie, sein einzigartige Flora und Fauna

Der SPD OV Ehrenkirchen-Bollschweil hat im Rahmen des Sommerprogramms der SPD Freiburg zu einer Wanderung im Naturschutzgebiet am Oelberg in Ehrenstetten eingeladen. Zum Thema Konflikte zwischen Landwirtschaft, Naturschutz und Tourismus referierten Experten und Interssenvertreter auf auf der zweistündigen Tour durch die einzigartige Landschaft. Neben Dr. Frank Baum, Entomologe des BUND, Dr. Thomas Coch vom regionalen Touristikverband und Armin Jakob vom der Forstdirektion Freiburg nahmen mehr 25 Interessierte und Julien Bender, unser Kandidat für die Bundestagswahl an der Wanderung teil. Zum Abschluss gab es noch einen Umtrunk und Imbiss in der Herrenmühle bei Bernhard Stehlin und Anja Laubner.

Fast 30 Interessierte sind der Einladung des SPD OV Ehrenkirchen-Bollschweil zur Wanderung Oelberg in Ehrenstetten gefolgt. Sie wurde fand statt im Rahmen des Sommerprogramms der SPD Freiburg unter Leitung unseres Kandidaten für die Bundestagswahl Julien Bender. Die wunderschöne Wanderroute wurde ausgewählt von unserem Mitglied Bernahrd Stehlin, der selbst am Fuße des Oelbergs sein zu Hause hat und als Winzer mit den Gegebenheiten dieser einzigartigen Landschaft vertraut ist.

Ausblick vom Oelberg in Richtung Schwarzwald:Trockenwiesen, Reben in Steilhanglage, intensive Landwirtschaft, Schwarzwald mit Belchen am Horizont.

Dr. Frank Baum, Entomologe und Naturschützer vom BUND, kennt den Oelberg wie seine Westentasche. Unter seiner Leitung erwarb der BUND brach liegende Flächen am Oelberg und kümmert sich seit Jahrzehnten um den Schutz dieses Lebensraummosaiks, das mittlerweile in Teilen als Naturschutzgebiet ausgwiesen wurde. Dr. Baum referierte über die einzigartige Vielfalt an Pflanzen und Tieren am Oelberg; seltene Käfer, Schmetterlinge und Vögel oder Orchideen, wie die Türkenbundilie kann mit hier antreffen. Deren Schutz wird in Zeiten der intensiven Landwirtschaft immer wichtiger. So sind einige Arten in den letzten Jahren am Oelberg verschwunden, andere wie zum Beispiel der Bienenfresser oder der Wiedehopf wurden aber auch neu gesichtet. Vegetation und Tierwelt passen sich nach und nach dem wärmeren Klima an.

Dr. Thomas Coch (mit Kamera), Zweckverband Touristik spricht über die touristische Attraktivität des Oelbergs und Winzer Bernhard Stehlin (mit Strohhut) über die Probleme von Reben in Steilhanglage.
 

Die in vielen Belangen Einzigartigkeit des Oelbergs konnte Dr. Thomas Coch vom Zweckverband Breisgau-Süd-Touristik nur bestätigen. Auch er ist seit Jahren ein engagierter Umweltschützer und ist stets bemüht Naturschutz und Tourismus verantwortungsvoll zu verknüpfen; ein nicht immer einfaches Unterfangen. Erst kürzlich ist ein kleiner Reiseführer herausgekommen, der Touristen die Besonderheiten des Oelbergs nahe bringen soll: die Pracht der Orchideen, die Steinzeithöhlen, Trockenmauern, Oelbergkapelle usw. Allerdings für bedenklich hält Winzer Bernhard Stehlin ein zu großer touristischer Andrang. Dies könnte der Natur am Oelberg schaden.

Aber nicht nur Trockenrasen oder Reben in Steilhanglagen findet man am Oelberg. Ein großer Teil ist auch bewaldet mit einer beachtlichen Vielfalt an Sträuchern und Bäumen, die wiederum einen einzigarten Lebensraum für viele Tiere bieten. Armin Jacob von der Forstdirektion Freiburg erklärt die Besonderheiten des Waldes am Oelberg und berichtet auch allgemein über die Situation des Waldes. Vor allem die langanhaltenden Trockenperioden machen dem Wald in in der Region in jüngster Zeit zu schaffen.

Beim gemütlichen Abschluss in der Herrenmühle servierte Bernhard Stehlin erfrischende Weine aus seinem Keller. Alle gewachsen an Steilhanglagen am Oelberg.
 

Nach gut 2-stündiger Wanderung und informativen Gesprächen mit den eingeladenen Experten, war im Anschluss noch Gelegenheit in gemütlicher Runde bei einem kleinen Imbiss und Umtrunk weiter zu diskutieren. Nun kamen auch andere politische Themen auf den Tisch, zu denen Julien Bender in gewohnt kompetenter Weise Stellung nahm. Auf den Tisch kamen auch die neusten Weine von Berhard Stehlin; alle am Oelberg gewachsen, herrlich erfrischend und bekömmlich.

 

 

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