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Herzlich Willkommen beim SPD-Ortsverein Ehrenkirchen-Bollschweil

Am 30. Oktober 1946 wird die SPD in Ehrenstetten erstmals in einer Liste der französischen Prefectur in Freiburg erwähnt.

Auf dieser Seite finden sie künftig Informationen über die SPD in Ehrenkirchen und Bollschweil, Pressemitteilungen und aktuelle Termine.

In unserem Internetangebot können sie sich über das Neueste in der SPD, sowie im Land und Bund informieren.

Viel Spaß beim Surfen wünscht ihnen
der SPD-Ortsvereinsvorsitzende
Uwe Pridöhl

 
 

08.10.2016 in Ortsverein

Ortsvereinsvorsitzendenkonferenz

 
Leni Breimeier

Ortsvereinsvorsitzdenkonferenz in Bad Krozingen

Auf einer Ortsvereinsvorsitzendenkonferenz in Bad Krozingen stellte sich Leni Breimeier vor, die für den Landesvorsitz der baden-württembergischen SPD kandidieren wird. Sie stellt in einem Beitrag ihre Vorstellungen zur politischen Arbeit vor und beantwortete Fragen - auch kritische - der Konferenzteilnehmer.

 

29.07.2016 in Ortsverein

Jubiläum des Ortsvereins

 
Jubilare G.Kelter, P. Lickert, F. Benkarth, MdB G. Erler, U. Pridöhl OV Vorsitzender

         1946       -  70 Jhre  -     2016

Der Ortsverein feierte im Georgsheim in Ehrenstetten sein Jubiläum mit den Mitgliedern des Ortsvereins, dem Bürgermeister Breig aus Ehrenkirchen, Gemeinderatsmitgliedern, auch aus den anderen Fraktionen und dem Bundestagsabgeordneten Gernot Erler. Musikalisch wurde die Veranstaltung durch Frau Susanne Saier begleitet.

Der Ortsvereinsvorsitzende, Uwe Pridöhl, zog eine kurze Bilanz über die Entstehung der SPD insgesamt und des Ortsvereins Ehrenkirchen-Bollschweil.

Bürgermeister Breig betonte die Aufgaben der politischen Parteien und bedankte sich schliesslich bei den Gemeinderatsmitgliedern der SPD für die kollegiale Zusammenarbeit ohne politisches Geplänkel.

Gernot Erler erinnerte an die politischen Erfolge der Sozialdemokraten im Laufe von Jahrzehnten seit der Gründung. Er führte aber auch die Gedanken auf die heutigen Jahre und betonte, dass die Idee eines gemeinsamen Europas auf keinen Fall aufgegeben werden dürfen.

Im Anschluss an die Grußworte ehrten Gernot Erler und Uwe Pridöhl die Genossen Peter Lickert und Gerd Kelter für 25 Jahre Mitgliedschaft und Franz Benkarth für 40 Jahre Mitgliedschaft in der SPD

Am Ende seiner Ausführungen zitierte Uwe Pridöhl einen Satz von Kurt Schumacher

"Eine politische Partei wie die SPD lebt davon, dass ihre Mitglieder der Freundschaft fähig sind"

 

26.01.2016 in Ortsverein

Ein Beitrag des Bundestagsabgeordneten zum Thema "Flüchtlinge"

 

Deutschland und die Flüchtlinge: Eine Bewährungsprobe

Die Zahl der Menschen, die weltweit auf der Flucht sind, ist dramatisch angestiegen. 60 Millionen Menschen sind entweder im eigenen Land auf der Flucht oder haben versucht, sich in Nachbarländer zu retten. Zunehmend suchen Menschen aus Syrien, dem Irak, aus Afghanistan und einzelnen afrikanischen Ländern auch den Weg nach Europa. Die wachsende Anzahl der Flüchtenden stellt Europa und Deutschland vor große Herausforderungen. Die Integrationsleistung, die beiden Seiten - der ansässigen Bevölkerung ebenso wie den Zuwanderern - abverlangt wird, ist groß. Aber die Aufgabe birgt auch eine Chance. Wenn heute die politischen Weichen richtig gestellt werden, kann die Zuwanderung uns helfen, Deutschland zu stärken.

Die Ursachen für die gewachsenen Fluchtbewegungen liegen vor allem in der Not und der Bedrohung des Lebens, die in zahlreichen armen oder von Zerfall bedrohten Ländern herrscht; in der wachsenden Gewalt und Gesetzlosigkeit in der Region des Nahen Ostens, in der Gewlt staatlicher autoritärer Systeme. Deshalb müssen wir neben der Aufnahme, der Versorgung und Integration von Flüchtlingen vor allem Fluchtursachen vermeiden und bekämpfen. Wachsende Ungleichheit und Ungerechtigkeit sowie Perspektivlosigkeit sind nicht nur Ursache für Konflikte und Verteilungskämpfe, die Menschen zur Flucht zwingen, sondern auch Nährboden für Terrorismus.

Die Stabilisierung zerfallender Staaten, die Eindämmung von Gewalt und Bürgerkrieg müssen einhergehen mit konzentrierten Anstrengungen für wirtschaftliche Entwicklung und der Schaffung echter wirtschaftlicher und sozialer Perspektiven, besonders für junge Menschen in den Herkunftsländern.

Duetschland hat mit Außenminister Frank-Walter Steinmeier in den letzten Jahren verstärkt Verantwortung übernommen, um Krisen zu entschärfen und Gewalt zu beenden. Das Außmaß von Gewalt und Vertreibung weltweit verdeutlicht eindringlich, dass wir Elemente ziviler Krisenprävention und Konfliktregelung weiter stärken und den Kampf gegen Ungleichheit und Ungerechtigkeit intensivieren müssen - das ist sozialdemokratische Friedenspolitik.

Wir können da auch etwas vorweisen: Im Juli vergangenen Jahres konnte nach über zehn Jahren Verhandlungen das Nuklearabkommen mit dem Iran geschlosen werden. Die Einigung im Atomkonflikt mit dem Iran ist darüber hinaus ein wichtiges Signal und ein erfolgreiches Gegenbild zu den vielen Krisen und Konflikten im Nahen Osten. Im Syrienkonflikt ist es nach fünf viel zu langen Jahren des Blutvergießens gelungen, im sogenannten Wiener Prozess endlich alle Aktuere an einen Tisch zu holen, die wir zur Lösung brauchen.

Kurzfristig muss sich die humanitäre Hilfe vorrangig um besonders verletzliche Gruppen kümmern - um Frauen, Kinder, Kranke, alte und traumasierte Menschen. Allein 7,7 Millionen Kinder in Syrien und in den Nachbarstaaten benötigen dringend Hilfe. Sie laufen Gefahr, eine verlorene Generation zu werden, die in Not und ohne Bildung aufwächst. Ohne humanitäre Basisleistungen und ohne Zukunftsperspektive erscheint Flüchtlingen der Weg nach Europa umso verlockender.

Angesichts der eher häufiger werdenden Krisen in der Welt wäre es eine Illusion, anzunehmen, dass die Flüchtlingswanderungen bald aufhören. Die Reaktion darauf darf nicht darin bestehen, das Grundrecht auf Asyl anzutasten. Es braucht legale Zugangsmöglichkeiten nach Europa für Menschen, die verfolgt sind, deren Leben bedroht ist und die Asyl beantragen wollen, damit sie nicht auf gefahrvolle Fluchtwege gezwungen werden. Wir sollten darüber hinaus in Deutschland und in der EU die Chance ergreifen, ein Einwanderungsgesetz zu verabschieden, das Menschen eine legale Einwanderungschance und eine Alternative zum politischen Asyl bietet.

Gegenwärtig fehlt in der EU leider eine gemeinsame Konzeption für die Bewältigung der Flüchtlingsfrage. Es fehlt auch die notwendige europäische Solidarität, die unerlässlicher Bestandteil einer Wertegemeinschaft ist. Zwar haben sich die Mitgliedsstaaten der EU erstmals auf einen Verteilerschlüssel für Flüchtlinge geeinigt, damit die EU-weit geltenden Standards zur Versorgung der Flüchtlinge in den EU-Mitgliedsstaaten gewahrt bleiben. Es gilt auch, gemeinsam die EU-Außengrenzen zu schützen, weil dies die Bedingung für offene Grenzen und Freizügigkeit im Inneren der Union ist.

Wenn in so kurzer Zeit so viele Menschen nach Deutschland fliehen, wenn so viele Menschen aus anderen Kulturkreisen kommen, dann sind Sorgen und auch Ängste in unserer Bevölkerung normal und müssen von uns aufgenommen werden. Wir haben deshalb eine doppelte Integrationsaufgabe zu meistern: Die Integration der Flüchtlinge in unsere Gesellschaft. Und gleichzeitig die Integration und den Zusammenhalt der ganzen Gesellschaft zu sichern. Beides darf man nicht gegeneinande ausspielen!

Integration müssen wir fördern, wir müssen sie aber auch einfordern. Der deutsche Staat und die Zivilgesellschaft leisten viel, damit die Integration der Flüchtlinge gelingen kann. Wir erwarten aber auch die Integrationsbereitschaft derer, die zu uns kommen. Wir wollen, dass sie unsere Werte kennen und verstehen, anerkennen und respektieren. Integration kann nur gelingen, wenn wir allen Bürgerinnen und Bürgern ein positives Identifikationsangebot machen, also klar formuieren, was an diesem Land schätzenswert ist und wie eine Gesellschaft aussieht, an der teilzuhaben sich lohnt.

Deutschland wird sich verändern. Es liegt in unserer Hand, diese Veränderung so zu gestalten, dass es eine zum Guten, zu einer offenen und lebensfreundlichen Gesellschaft ist!

 

04.12.2016 in Europa

Leni Breymaier zum Ausgang der Präsidentschaftswahl in Österreich

 

"Erleichterter Seufzer an die österreichische Nachbarschaft. Das ist ein hoffnungsvolles Signal für ein gemeinsames Europa. Vielleicht hat durch die Trump-Wahl doch ein Nachdenken eingesetzt. Aber machen wir uns nichts vor: Das Ergebnis ist zwar klarer als erwartet, aber immer noch recht knapp. Wir müssen dem Friedensversprechen Europas endlich auch ein soziales Versprechen hinzufügen - und es auch umsetzen."

 

26.11.2016 in Bundespolitik

Leni Breymaier: "Wenn es mehrere Kandidaten gibt, bin ich sehr für eine Mitglieder-Entscheidung"

 

Leni Breymaier setzt sich in Sachen Kanzlerkandidatur der SPD für einen Mitgliederentscheid ein. "Wenn es mehrere Kandidaten gibt, bin ich sehr für eine Mitglieder-Entscheidung", sagte die SPD-Landesvorsitzende dem SPIEGEL. Es fehle den Sozialdemokraten nicht an fähigem Spitzenpersonal - und eine Wahl belebe die innerparteiliche Diskussion. "Wenn da welche springen würden, würde es Partei und Demokratie gut tun." Hier geht es zum ganzen SPIEGEL-Artikel.

 

Veranstaltungskalender

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09.12.2016, 19:00 Uhr Veranstaltung mit Leni Breymaier „Zukunft der SPD in Baden Württemberg“
Die SPD in Baden-Württemberg hat in den letzten 5 Jahren als Regierungspartei in Baden-Württemberg viel angepackt …

12.12.2016, 19:15 Uhr - 12.12.2016 SPD-Kreisstammtisch Kaiserstuhl-Tuniberg

16.12.2016, 19:00 Uhr - 16.12.2016 Weihnachtsessen des Kreisvorstands

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